KAB St. Martinus Pfalzdorf
KAB St. Martinus Pfalzdorf

 

Katholische Arbeitnehmer-Bewegung

 

 

 

Wir sind ein engagierter Sozialverband.

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung ist ein starker Sozialverband. Wir sind bundesweit ca.

150.000 Frauen und Männer, davon 37.000 Mitglieder alleine im Bistum Münster. Unsere Aktivitäten

richten sich nicht nur an unsere Mitglieder, sondern alle sind willkommen, die sich

unseren gesellschaftspolitischen Zielen verbunden fühlen.

 

Leitmotiv der KAB

Als übergeordnetes Ziel setzen wir uns für die Gestaltung einer gerechten und solidarischen Gesellschaft

ein. Es soll allen Menschen ermöglicht werden, an dieser Gesellschaft teilzunehmen. Wir setzen uns als

KAB für die Rechte der Arbeitnehmer- und Arbeitnehmerinnen, für Frauen und Familien und für ältere

und sozial benachteiligte Menschen ein. Wir orientieren uns hierbei an den Prinzipien der

Kirchlichen Sozialverkündung, hiernach steht der Mensch und nicht die Wirtschaft im Mittelpunkt

der politischen Entscheidungen.

 

Soziale Gerechtigkeit:

Aus unserem Selbstverständnis Kirche zu sein und in der Arbeiterbewegung zu wurzeln, ist die KAB

politische Bewegung, Selbsthilfebewegung, Bildungs- und Aktionsbewegung sowie Internationale Bewegung.

 

Politische Bewegung:

Wir versuchen durch unsere Aktionen und Modelle, durch Bildungsangebote, durch Interessenvertretung

und vieles mehr die Gesellschaft, den Staat, die Wirtschaft und die Kirche mitzugestalten.

Durch das Engagement vieler Menschen in der KAB können wir etwas bewegen.

 

Das ist Demokratie!

 

 

Petra Dirks, Tel. 1223, petra.dirks@gmx.de

 

Die Anfänge der KAB St. Martinus in Pfalzdorf

 

1926 war das Gründungsjahr des katholischen Arbeiter Vereins hier in Pfalzdorf. Kaplan Gartz aus Goch hatte die Idee. Er hatte die Gabe, Menschen für die Gemeinschaft in der KAB zu begeistern. Am Sonntag traf man sich nach dem Gottesdienst im Lokal Derksen. Auf Anhieb kam der Verein zustande mit einer ansehnlichen Mitgliederzahl.

Den Vorsitz übernahm Johann Welbers.

Kaplan Gerhard Weyers, von 1926 bis 1929 hier tätig, wurde Präses des neuen Vereins. Seine Nachfolger als Präses waren Kaplan Aloys Mennemann; 1929-1933; Kaplan Franz Zerwas; 1933-1937; Kaplan Arthur Lechtenbörger und von 1937-1941; Kaplan Johannes Salm, der im II. Weltkrieg als vermisst gemeldet wurde.

Im weiteren Verlauf der Aufzählung sind neun Präsides benannt, die sich für die KAB eingesetzt haben.

Als Nachfolger von Johann Welbers wurde der Vorsitz übernommen von Gerhard Gerritzen, Mathias Niewerth, Heinrich Planken und Heinrich van Elst, gezählt bis 1947.

 

Die Aufwärtsentwicklung des Vereins wurde gehemmt, als 1933 die NSDAP auf den Plan trat, die sich „Arbeiter“ Partei nannte und die alle Belange als ihr Monopol betrachtete. Versammlungen und Vorstandssitzungen konnten nur noch hinter verschlossenen Türen in der ehemaligen Borromäus-Bücherei und in der Kaplanei, oft unter Aufstellung von Posten, abgehalten werden. Der Krieg brachte dann jede Vereinstätigkeit zum Erliegen.

1948 aber lebte die KAB wieder auf. Präses wurde der Kaplan Hermann Peperhove; Johann Hendricks übernahm den Vorsitz.

Der Verein wurde auf breiter Basis neu aufgebaut. Als Mitglieder wurden nicht nur Arbeiter aufgenommen, was sich als belebend in der Vereinsarbeit auswirkte. Monatsversammlungen, oft verbunden mit Vorträgen, festigten den inneren Zusammenhalt.

Paul Koßmann ist es gelungen, eine Theatergruppe, die Spielschar, aufzubauen. Auch durch die Theaterveranstaltungen und diverse andere Feiern fand die KAB Kontakt mit der Ortsbevölkerung. Die überaus beliebte Spielschar wirkte von 1948-1966.

 

Seit dem Wiederaufbau der KAB im Jahre 1948 hat sie sich auf den verschiedensten Gebieten zum Wohle der Allgemeinheit eingesetzt. Sie hat sofort sowohl im öffentlichen als auch im kirchlichen Bereich Verantwortung übernommen. Die KAB hat sich immer mehr zu einer dynamischen Bewegung entwickelt, die vor allem Kirche und Gesellschaft aus der Sicht der Arbeitnehmerschaft und auf der Grundlage der katholischen Soziallehre mitgestalten und erneuern will.

Wir danken allen Frauen und Männern, die die KAB mit aufgebaut und getragen haben, besonders in schweren Zeiten. Wir wünschen und erhoffen uns engagierte Mitarbeiterrinnen und Mitarbeiter für die Aufgaben, die vor uns liegen.


 

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