KAB St. Martinus Pfalzdorf
KAB St. Martinus Pfalzdorf

Herzlich Willkommen

 

Petra Dirks, Tel. 1223, petra.dirks@gmx.de

 

Die Anfänge der KAB St. Martinus in Pfalzdorf

 

1926 war das Gründungsjahr des katholischen Arbeiter Vereins hier in Pfalzdorf. Kaplan Gartz aus Goch hatte die Idee. Er hatte die Gabe, Menschen für die Gemeinschaft in der KAB zu begeistern. Am Sonntag traf man sich nach dem Gottesdienst im Lokal Derksen. Auf Anhieb kam der Verein zustande mit einer ansehnlichen Mitgliederzahl.

Den Vorsitz übernahm Johann Welbers.

Kaplan Gerhard Weyers, von 1926 bis 1929 hier tätig, wurde Präses des neuen Vereins. Seine Nachfolger als Präses waren Kaplan Aloys Mennemann; 1929-1933; Kaplan Franz Zerwas; 1933-1937; Kaplan Arthur Lechtenbörger und von 1937-1941; Kaplan Johannes Salm, der im II. Weltkrieg als vermisst gemeldet wurde.

Im weiteren Verlauf der Aufzählung sind neun Präsides benannt, die sich für die KAB eingesetzt haben.

Als Nachfolger von Johann Welbers wurde der Vorsitz übernommen von Gerhard Gerritzen, Mathias Niewerth, Heinrich Planken und Heinrich van Elst, gezählt bis 1947.

 

Die Aufwärtsentwicklung des Vereins wurde gehemmt, als 1933 die NSDAP auf den Plan trat, die sich „Arbeiter“ Partei nannte und die alle Belange als ihr Monopol betrachtete. Versammlungen und Vorstandssitzungen konnten nur noch hinter verschlossenen Türen in der ehemaligen Borromäus-Bücherei und in der Kaplanei, oft unter Aufstellung von Posten, abgehalten werden. Der Krieg brachte dann jede Vereinstätigkeit zum Erliegen.

1948 aber lebte die KAB wieder auf. Präses wurde der Kaplan Hermann Peperhove; Johann Hendricks übernahm den Vorsitz.

Der Verein wurde auf breiter Basis neu aufgebaut. Als Mitglieder wurden nicht nur Arbeiter aufgenommen, was sich als belebend in der Vereinsarbeit auswirkte. Monatsversammlungen, oft verbunden mit Vorträgen, festigten den inneren Zusammenhalt.

Paul Koßmann ist es gelungen, eine Theatergruppe, die Spielschar, aufzubauen. Auch durch die Theaterveranstaltungen und diverse andere Feiern fand die KAB Kontakt mit der Ortsbevölkerung. Die überaus beliebte Spielschar wirkte von 1948-1966.

 

Seit dem Wiederaufbau der KAB im Jahre 1948 hat sie sich auf den verschiedensten Gebieten zum Wohle der Allgemeinheit eingesetzt. Sie hat sofort sowohl im öffentlichen als auch im kirchlichen Bereich Verantwortung übernommen. Die KAB hat sich immer mehr zu einer dynamischen Bewegung entwickelt, die vor allem Kirche und Gesellschaft aus der Sicht der Arbeitnehmerschaft und auf der Grundlage der katholischen Soziallehre mitgestalten und erneuern will.

Wir danken allen Frauen und Männern, die die KAB mit aufgebaut und getragen haben, besonders in schweren Zeiten. Wir wünschen und erhoffen uns engagierte Mitarbeiterrinnen und Mitarbeiter für die Aufgaben, die vor uns liegen.

 

Unser Motto

 

 

So lautet der Schwerpunkt

der KAB für die nächsten Jahre.

 

 

 

 

     
 

"Werte fallen nicht vom Himmel" – Werte kann man nicht kaufen, auch nicht tauschen und auch nicht einfach bei jemandem abholen. Werte können nicht ohne uns existieren, sondern wir müssen sie „leben“.

 

Werte werden gemacht. Werte werden von uns gemacht. Von uns, der KAB St. Martinus, von den anderen Vereinen in Pfalzdorf, von uns und Euch.

 

Welche „Werte“ haben wir uns gemacht? Welche Werte bestimmen unser Leben? Nach welchen Werten handeln wir?

 

Diese Werte geben uns Kraft, diese Werte treiben uns an, diese Werte sind uns wertvoll!

 

Wir wollen uns in dieser Zeit Gedanken zu unseren Werten machen, uns diesen Werten stellen und sie auch bewerten.

 

Wir wollen uns bewusst werden, was uns antreibt. Welche Werte unser Handeln in der Familie, im Verein, in der Kirche, in der Gesellschaft und in der Politik beeinflussen.

 
     
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