Start - Rückblick - 2010 - Die gläserne Hostienbäckerei
Die gläserne Hostienbäckerei PDF Drucken

Am Donnerstag, dem 14. Januar 2010, besuchten wir mit 26 Personen die Gläserne Hostienbäckerei St. Johannes in Kevelaer auf der Neustraße.

Dort besichtigten wir hinter Glasscheiben die Herstellung der Hostien. Die für die Eucharistie bestimmten Hostien müssen nach dem Kirchenrecht CIC c 818 aus reinem Weizenmehl unter Beimischung natürlichen Wassers hergestellt werden.

Blick in die Hostienbäckerei

Nachdem der Teig hergestellt wurde, wurde er mit einer Kolbenpumpe angesaugt und auf die Backplatten gespritzt. Der flüssige Teig wurde durch das Schließen der Backplatten auseinander gedrückt und innerhalb von ein paar Sekunden fest. Nun wurden die Hostienplatten zum Abkühlen in Körbchen gestellt. Um das Bohren der Hostien zu ermöglichen, mussten die sehr zerbrechlichen Hostien in einen Feuchteraum. Nachdem die Hostienplatten die richtige Feuchtigkeit erreicht hatten, wurden 50 Hostienplatten in einem Rahmen aufeinandergestapelt und zusammen ausgebohrt. Anschließend wurden die Hostien von Hand sortiert und abgepackt.

Die Führung war sehr interessant und lehrreich. Anschließend kehrten wir zu einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen in einem nahegelegenen Cafe ein.